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Liebesrot - Das neue E-Book von Rena Larf Vorwort |
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Leseprobe: Die BeichteFranzösische Ardennen 1988 ... „Du fragst dich bestimmt, was ich von dir erwarte, Jasmina. Du weißt, dass ich meine Ansprüche an dich punktgenau vorbringe und keinen Widerspruch dulde.“ Kurz schloss Rascaal die Augen und zwang sich selbst zur Ruhe. „Ja, Herr,“ erwiderte Jasmina und konnte ein Aufkeimen der Lust zwischen seinen lederbewandeten Schenkeln feststellen. „Heute sind nur wir beide in diesem Raum. Kein Dritter wird deine Wollust stillen, keiner wird dich peitschen, außer mir, oder deinen Willen beugen. Ich erwarte heute Abend die Beichte von dir, Jasmina.“ Sie vernahm, was er gesagt hatte. Jasmina verstand es, ihm zuzuhören und jedes noch so tonlose Wort von ihm war ihr allgegenwärtiges Gesetz. Nun sah sie ihn fragend an. Rascaal schaute in ihre unschuldigen blauen Augen, mit denen sie immer wieder ihren bereitwilligen Gehorsam anbot. Er fuhr an ihrem Haar entlang, verharrte an ihrem Halsband, zog dann ruckartig an der Kugel ihres Brustrings, indem er kurz seinen Finger durch den Ring steckte. „Ich möchte nichts hören von den vielen unanständigen Dingen, die du mit Unzähligen getrieben hast. Ich möchte keine gestöhnten Erinnerungen an das, was erlaubt oder verboten ist, Jasmina. Ich möchte hören, wann du deine Unschuld der Gedanken verloren hast.“ Ihr immer noch fragender Blick erregte Rascaal bis aufs Äußerste. Jasmina war so fügsam, dass er selten die Gelegenheit hatte, wie ein zum Sprung bereites Raubtier ihre Angst vor dem Versagen zu wittern. Jasminas Brustwarzen zeugten von ungeheurer Erregung. Ihre Angst machte sie geil. „Lege dich über meine Schenkel und denk` nach.“ Sie tat , wie ihr geheißen wurde, legte sich auf das kalte Leder und streckte ihren Po leicht nach oben, so wie Rascaal es gern hatte. Kaum, dass sie diesen Gedanken zu Ende gesponnen hatte,...
Leseprobe: Die Gespielin Provence 1952 …Jean Kyudo beschloss, dass es Zeit war, das Verlies zu betreten. Metall klirrte. Er ging mit den beiden durch die geheime Tür zu einer langen, sich windenden Treppe und leuchtete die schmalen Stufen mit einem einzelnen Kerzenständer aus. Mit geschmeidigen Bewegungen folgten ihm die Frauen erwartungsvoll hinab, hinein in eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, die nach zarten Eukalyptusessenzen roch. Unterhalb der Treppe angekommen, eröffnete sich ihnen eine großzügige verwunschene Lagunenlandschaft. Körper, Geist und Seele waren hier einem vollkommenen Verwöhngenuss ausgesetzt. Leichte sphärische Klänge von oberhalb der Decke entführten die drei Besucher in eine andere Welt aus kostbar glänzenden Klippen und geheimnisvoll glänzenden Edelsteinen. Überall plätscherten kleine Wasserfälle von etwas höher gelegenen Felsplateaus. Jean Kyudo war sich bewusst, welche Überraschung die Lagune für Marcellina und Eve war und bedachte ihre erstaunten Ausrufe der Freude mit einem Lächeln. Die Frauen entledigten sich ihrer Gewänder und eilten barfüßig über den Steinfußboden in die warme Wassertherme. Das perlende Nass umschmeichelte ihre schlanken jungen Körper und Jean ließ sich in einem Ruhebereich nieder und entledigte sich ebenfalls seiner Kleidung. Zum ersten Mal sah ihn Marcellina unverblümt forschend an und musste feststellen, dass er mit einer ausgeprägten Männlichkeit gesegnet war, die er ihr von seinem Herrscherstuhl aus unverhohlen präsentierte. Sie wirbelte in den Wasserfall hinein, tauchte leicht unter und stieg, einer Nymphe gleich, aus den Fluten wieder auf. Gebannt und mit leuchtenden Augen blieb sie an Eves üppigen Brüsten hängen, die sich vor ihr rücklings auf der Wasseroberfläche treiben ließ. „Liebt Euch!“ Der Befehl des Millionärs war kurz und knapp, aber die Dominanz in seinen Worten war schneidend. Wer der beiden würde wagen, ihm widersprechen zu wollen? Der schwere Wein, der beim Abendmahl gereicht wurde, die sphärischen Klänge, das Rauschen der Wasserspiele, all das erregte und benebelte die beiden Wassernixen. Sie trieben aufeinander zu und vereinigten ihre nackten Körper. Jede ihrer wiegenden Bewegungen, jeder Kuss ihrer sündigen Lippen war ein Geschenk an die voyeuristische Ader des Mannes mit dem vielen Geld, der schon alles hatte, was man sich kaufen konnte. Die Darbietung ihrer Reize, ihrer Lust aneinander, ließ ihn erbeben und erzittern, miterleben, ohne direkt daran beteiligt zu sein. Und doch befanden sich Marcellina und Eve unter dauernder triebhafter Beobachtung ihres Gastgebers. Die beiden Frauen glitten an das Ufer der Lagune und streichelten gegenseitig jede Faser ihrer Körper. Eve gab ihrer Gefährtin einen leidenschaftlichen Zungenkuss und führte ihre Finger in sie ein. Die Erregung von Jean stieg ins Unermessliche. „Kommt her!“ Er kostete den Moment aus, als Eve und Marcellina mit tropfenden Leibern auf ihn zukamen. Er forderte sie auf, sich hinzulegen und entleerte zwei gut gekühlte Champagnerflaschen auf ihren erhitzten Körpern. Ein erfrischender Schauder zauberte eine sanfte Gänsehaut auf ihre lüsternen Brüste und forcierte ihre Lust aufeinander. Eve leckte…
Leseprobe: Gebuchte DemutHamburg 1989
...Nun saßen wir bei einem exklusiven Essen im Fischereihafen Restaurant und der Mann mit dem außergewöhnlichen Charisma erzählte mir von seinen Geschäftsideen und seinen Reisen, seiner Vorliebe für Klaviermusik und schöngeistiger Unterhaltung. Die Vertrautheit zwischen uns war gewachsen seit unserem ersten Zusammentreffen. Stets hatte er von seinen Trips innovative Gedanken, Konzepte, aber vor allem neue Wege der Selbsterkenntnis mitgebracht. Sechs Wochen waren seit Berlin vergangen und seinem erneuten Buchungswunsch für eine Geschäftsbegleitung in Abendgarderobe war ich nur zu gern nachgekommen. Meine lange blonde Mähne hatte ich zu einer kunstvollen Hochsteckfrisur drapiert. Das rote, hoch geschlitzte Abendkleid mit dem ausladend schönen Dekolleté war ein ausdrücklicher Wunsch von ihm gewesen. Er selbst trug einen famos sitzenden Smoking. Leicht gedämpft war das Licht und bei Champagner redeten wir über Gott und die Welt. Dabei nahm er immer wieder mal meine rechte Hand in seine großen starken Hände und vermittelte mir so ein Gefühl des Wohlbefindens, der Geborgenheit. Als wir den Weg zu seinem Hotel in der City zurücklegten, fing er an, mich zärtlich auf der Rückbank des Taxis zu küssen. Im Hotelzimmer angekommen, wurde mir schnell bewusst, dass ich ihm hoffnungslos ausgeliefert war – ihm und seiner dominanten Seite. Mir war niemals zuvor klar gewesen, dass ich eine Frau mit devoten Zügen war, aber er lehrte es mich an diesem Abend. Er saß in einem Sessel, in der Hand hielt er ein Whiskyglas, in das er kurz zuvor einen teuren Malt gefüllt hatte. Er fragte mich nicht ...
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